Storo

Betriebsame und ruhige Gegend, wo das Trentino auf die Lombardei trifft

Storo
Storo

Dort wo sich das Val di Chiese zu einer Ebene weitet, bevor es in den Idro-See mündet, liegen im südwestlichen Teil des Trentino vier Dörfer, die diese Ebene umfassen: Storo, mit seinen Ortsteilen Darzo, Lodrone und Riccomassimo.
Storo ist Verkehrsknotenpunkt zum Val di Ledro und dem oberen Gardagebiet, der Lombardei und dem Val Rendena.
Die antiken Ortsteile sind von typischen Elementen, wie Mauerbildern, Höfen und Balkonen geprägt, die von malerischen gepflasterten Straßen, Torwegen und Plätzen mit Granitbrunnen umgeben sind. Zu besichtigen ist die Kirche San Floriano, aus dem Jahre 1199 mit einer antiken Orgel und wertvollen Gemälden von Romanino und die Kirche San Lorenzo aus dem 15. Jh. mit Freskomalereien der Baschenis. In der Umgebung liegen die Wasserfälle der Fontana Bianca und der Fontana Santa.
In Darzo gibt es ein Sportzentrum mit Fußball-, Tennis- und Bocciaplätzen. Man kann schöne Wanderungen entlang herrlich gelegener Höhenwege zu den Nadelwäldern von Dos Rotond, den Almen Plaz, Spina, Valdoneda und Casina Vecia und zum Monte Tonolo machen.
In Lodrone trifft man noch auf mittelalterliche Zeugnisse der Grafen Lodron, die über Jahrhunderte in diesem Tal gelebt und darüber geherrscht haben. Es bestehen noch der Palazzo Caffaro mit dem anliegenden Klostergebäude hinter dem Caffaro Wildbach und Palazzo Bavaria auf dem Land. Riccomassimo ist eine kleine Häusergruppe, die inmitten der Stille des Trentiner Grenzgebiets liegt.
Storo ist heute auch für das gelbe Mehl bekannt, das aus dem typischen Mais des Val del Chiese hergestellt wird, dessen Maiskolben langsam gemahlen werden, um die Nährstoffe und den Duft intakt zu erhalten und die echte Bergpolenta anbieten zu können.