Minenpark Calceranica

Das ehemalige Bergwerk ist heute zu besichtigen

HINWEIS - Die Öffnung der kulturellen und touristischen Stätten, der Zugang zu diesen, zu den öffentlichen Transportmitteln und zu den auf diesen Seiten beschriebenen Dienstleistungen wird durch die von den Regierungsbehörden und der Autonomen Provinz Trient zur Bewältigung des COVID-19 Gesundheitsnotstandes erlassenen Eindämmungsmaßnahmen geregelt. Die Vorschriften können sich mit der Zeit ändern und umfassen verschiedene Sicherheitsmaßnahmen – von Schließungen über die räumliche Distanzierung der Menschen bis zur Pflicht zur Benutzung persönlicher Sicherheitsausrüstung wie Handschuhen und Mundschutz.

Bitte wenden Sie sich daher direkt an die Dienstleistungsanbieter, um aktuelle Informationen zu den Zugangsmodalitäten zu erhalten.

Minenpark Calceranica
Parco Minerario di Calceranica

Bekannt war sie seit dem Mittelalter, heute ist die Pyrit-Grube von Calceranica, nach über vierzig Jahren seit ihrer Schließung, ein öffentlich zugänglicher Park: Sie stellte bis 1964 eine bedeutende wirtschaftliche Ressource für die Gemeinde im 20 Jh. dar und bietet heute ein interessantes Ziel für Besichtigungen. Die Gestaltung des Parks, der am 29. Juli 2008 eröffnet wurde, dient auch der Erinnerung an die Menschen, die im Bergwerk gearbeitet haben, einige verloren hier sogar ihr Leben. Die Ausstattung des Stollens wird von der Ausrüstung und den Materialien der Bergbaukultur charakterisiert, sie bilden zusammen einen gegliederten Themen-Parcours, der in Zusammenarbeit mit dem „Museo Tridentino di Scienze Naturali" (Naturkundemuseum von Trient) zeitgemäß aufgebaut wurde.
Der Eingang zur Grube ist nicht weit vom Zentrum von Calceranica entfernt. Der Zugang zum Leyla-Stollen, der Hauptgrube, befindet sich auf einem weiträumigen Gelände, das einst vollständig für die Verarbeitung des geförderten Materials benutzt wurde. Das Netzwerk der Stollen, mit Längen von bis zu 40 km, windet sich im Innern der Berge entlang und stößt dabei unterirdisch vor bis zu den Ortschaften Bosentino und Vattaro, gegenwärtig jedoch größtenteils weder erreichbar noch zu erforschen. Die Wiederherstellungs- und Sicherungsarbeiten betrafen den Kern des Bergwerks und haben daher nur einige der Bereiche wieder aufleben lassen, die über Jahrhunderte das Zentrum sämtlicher Förderaktivitäten in den Pyrit-Lagerstätten von Mandola bildeten. Es wurden ein Empfangs- und Informationspunkt sowie eine Ausstellungs-und Museumsstelle eingerichtet, für die eine Manufaktur in der Nähe der Siedlung Campregher wieder hergerichtet wurde.

Öffnungszeiten 2019: von Juli bis 13. September von Donnerstag bis Sonntag

Beginn der Führung: nachmittags von 15.00 - 15.45 - 16.30 - 17.15 Uhr

 

Mehr Infos: www.visitvalsugana.it

 



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