Sicher Urlaubmachen im Trentino: Wie wir für unsere Gäste sorgen
Leitlinien für einen unbeschwerten und entspannten Aufenthalt

Im Folgenden erfahren Sie alles über aktuelle Sicherheitsmaßnahmen und geltende Regeln, die Sie und andere vor einer Corona Infektion schützen sollen. 

Neugierde belebt den Geist

Archäologische Themenspaziergänge durch Natur und Geschichte

Reisende sind neugierig. Sie wollen neue, vielleicht sogar geheimnisvolle Orte sehen, die die Geheimnisse vergangener Zeiten hüten. Dank der zahlreichen historischen Funde, die im Trentino gemacht wurden, wissen wir, dass dieses Gebiet seit der Antike bewohnt ist.

Wir laden Sie auf eine faszinierende Reise zu ausgewählten Orten ein: von der Urgeschichte bis zur Eisenzeit und von den Römern bis zum frühen Mittelalter. Es gibt im Trentino zahlreiche archäologische Stätten, die Ihnen über ihre Vergangenheit und ihre Bewohnern erzählen. Viele von ihnen können zu jeder Jahreszeit besichtigt werden, und sind ein lohnenswertes Ausflugsziel für die ganze Familie.

Der Geschichte auf der Spur| Archäologische Stätten an reizvollen Orten

Die Pfahlbauten von Fiavé

Die UNESCO hat die Pfahlbauten von Fiavé, die Pfahlbauten im Ledrotal und anderen prähistorische Siedlungsstätten in die Liste der zu schützenden Kulturgüter aufgenommen. Die Ausgrabungsstätte Fiavé sticht dabei besonders heraus, denn die Siedlung ist älter als viele andere und die  Ausstellung zeigt viele außergewöhnliche Funde wie Holzgegenstände, Schüsseln, Küchenutensilien und Arbeitswerkzeuge, die sich seit 4000 Jahren in den feuchten Moorsümpfen perfekt konserviert haben.

Mit ein wenig Fantasie kann man sich gut vorstellen, wie die Menschen dort einst gelebt haben, wie ihre Häuser aussahen und wie sie mit Ästen und Stämmen stabile Plattformen gebaut haben. Archäologen gehen davon aus, dass in Fiavé rund 40 Hütten standen und etwa 100 Menschen lebten.

Die Pfahlbauten von Fiavé - Museum

Der Geschichte auf der Spur| Archäologische Stätten an reizvollen Orten

Die antiken Schmieden

Die Stätte Acqua Fredda ist eine bedeutende Gießerei aus der späten Bronzezeit (13.-11. Jh. v. Chr.). Sie liegt auf 1400 Meter Höhe in den Wäldern am Passo del Redebus, der die Piné-Hochebene mit dem Valle dei Mochen verbindet.

Auch wenn die Umgebung sehr unter den Folgen des verheerenden Sturms VAIA im Oktober 2018 gelitten hat, kann man vom Pass aus einen reizvollen Ausflug zum Dosso di Costalta unternehmen. Denn dort haben Archäologen sowohl mehrere Öfen entdeckt, in denen die antiken Schmiede einst Kupfer schmolzen, sowie Überreste von Werkzeugen, die für die Kupferverarbeitung notwendig waren, wie z.B. Mühlsteine, die zur Zerkleinerung des Erzes verwendet wurden und die Endstücke der Blasebälge, mit denen  Temperaturen bis 1.200° C erzeugt wurden.

Die Stätte ist für die Öffentlichkeit zugänglich und kann das ganze Jahr über frei besucht werden. Die Tafeln veranschaulichen sehr gut die Funktionsweise der Schmelzöfen und das Leben unserer bronzezeitlichen Vorfahren.

Die Stätte Acqua Fredda

Der Geschichte auf der Spur| Archäologische Stätten an reizvollen Orten

San Martino ai Campi, Tenno

Diese leichte Wanderung ist eine der Routen der "verborgenen Schätze" des Garda Trentino und führt oberhalb von Riva del Garda ab dem Parkplatz in San Martino (Straße zur Malga Grassi) zur archäologischen Ausgrabungsstätte San Martino ai Campi, in der Nähe von Tenno. Am besten folgt man dem Waldweg mit den seltsamen geschnitzten Holzfiguren und gelangt so zur Ausgrabungsstätte. Dort haben Archäologen eine vorrömische Kultstätte (3. - 1. Jh. v. Chr.) entdeckt, die dann in der Mitte des 1. Jh. v. Chr. mit dem Bau einer "monumentalen Treppe" in einen römischen Wallfahrtsort (1. Jh. v. Chr. - 4. Jh. n. Chr.) umgewandelt wurde. Die Ausgrabungen liegen auf einem großen Gebiet verstreut mit einer atemberaubenden Aussicht auf die umliegenden Berge. Wer nur wenige Minuten weiter läuft, erreicht die Überreste eines frühmittelalterlichen Dorfes, das im 8. Jahrhundert n. Chr. nach einem Brand verlassen wurde. Das letzte Stück der Route führt durch den reizvollen Kastanienhain von San Martino

Die Stätte San Martino bei Campi

Der Geschichte auf der Spur| Archäologische Stätten an reizvollen Orten

Monte San Martino: Lundo, Hochebene von Lomaso

Die archäologische Ausgrabungsstätte Monte San Martino in Lomaso bewahrt die Überreste einer imposanten römischen Festung. Sie liegt auf einem Felsvorsprung zwischen dem Gardasee und den Giudicarie und war bis vor wenigen Jahren von wilder Vegetation bedeckt.

Die Burg diente den herrschenden Adelsleuten als Garnison, um den Handel auf den Straßen zwischen den Zentralalpen mit der Gardesana-Region und der Poebene zu kontrollieren. Nach dem Zusammenbruch des Römischen Reiches wurde sie auch von Goten, Byzantiner, Langobarden und Franken genutzt. Besonders reizvoll ist der Aufstieg durch einen uralten Buchenwald zu einem Ort, den die Natur für Jahrhunderte versteckte. Vom Gipfel des Monte San Martino (980 m ü.d.M.) genießen die Besucher einen großartigen Ausblick auf die Umgebung. Wer möchte, erreicht den Berg San Martino zu Fuß vom Dorf Lundo. Man muss nur den Forststraßen und Waldwegen etwa eine Stunde lang folgen.

Die Stätte Monte San Martino

 

Veröffentlicht am 19/10/2021