Sicher Urlaubmachen im Trentino: Wie wir für unsere Gäste sorgen
Leitlinien für einen unbeschwerten und entspannten Aufenthalt

Im Folgenden erfahren Sie alles über aktuelle Sicherheitsmaßnahmen und geltende Regeln, die Sie und andere vor einer Corona Infektion schützen sollen. 

Ein Bergkräuterstrauß zum Verlieben

Kräuter und Blumen kennen, erkennen und im Alltag verwenden

FRÜHJAHR 2020 — Der Löwenzahn, auch Pusteblume, Kuhblume oder Kettenblume genannt, erhellt unsere Wiesen, die kleinen gestreiften Blätter des nach Basilikum duftenden aufrechten Glaskrauts, die winzigen weißen Blütenstände des Bärlauches und die schlanken Stängel des Sauerampfers: Für das ungeschulte Auge mögen sie wie Unkraut aussehen, viele Wildkräuter, die im Frühling auf den Wiesen und in den Wäldern wachsen, sind aber hervorragende Zutaten für hausgemachte Gerichte und natürlich auch für Hauskosmetik.

In dieser Jahreszeit verwandelt sich das Trentino in ein Herbarium en plain air! Für jene, die Kräuter gut kennen, ist der Wald ein Gemüsegarten. Und dass man hier auf Nahrungssuche gehen kann, ist schon längst kein Geheimnis mehr. Auf den Wiesen verbreitet sich der Duft von Heu, reich an heilenden und beruhigenden Eigenschaften. Blüten bieten viel mehr als Farbe und Ästhetik, denn sie sind reich an duftenden, therapeutischen ätherischen Ölen.

Wir möchten Ihnen einige Geheimnisse offenbaren, die von der Natur und denen, die sie kennen, gehütet werden, damit Sie auch aus der Ferne den Duft und die wohltuenden Eigenschaften der Pflanzen genießen können.

 

Taraxacum officinale - (Löwenzahn)

Dies ist das erste der Wildkräuter, das sofort nach der Schneeschmelze gepflückt wird. Der Löwenzahn mit seiner charakteristischen Sternform macht die Trentiner Täler gegen Ende März wieder grün. Die gesammelten Knospen werden in Öl eingelegt. Sein bitterer Geschmack ermöglicht außergewöhnliche Kombinationen mit Bauchspeck („Pancetta“) oder Speck, Eiern und reifem Käse wie „Spressa“.

Hopfen - („Bruscandolo“)

Er wächst auf unbebautem Land an Bachufern oder im Wald und wird früh geerntet, bevor sich die Pflanze um die umgebenden Sträucher rankt und eine Art unentwirrbare Liane bildet. Seine Farbe ist rötlich und er schmeckt leicht nach Walnussschalen, Oliven und Erdnüssen. Hervorragend auf getoasteten Brotschnitten mit einem Trentiner Craft-Bier oder als Salatbett für weißes Fleisch, Eier oder Nudelgerichte.

Silene vulgaris - („Sgrizòl“)

Das Leimkraut, das im Italienischen auch „Silene“ genannt wird, wächst hier auf Wiesen zwischen 800 und 1.000 Metern ü. M. Es wird vor der Blüte geerntet, bevor die Blätter ledrig werden. Kurz mit einer Prise Essig angeröstet, erhält es einen leicht süßlichen Geschmack, mit einem Hauch von Lakritze. Perfekt mit Speck oder anderen lokalen Wurstwaren, aber auch ideal als Beilage mit Omeletts und Fisch.

Cicerbita alpina - (Alpen-Milchlattich)

Er ist das wertvollste unter den Wildkräutern. Als geschützte und vom Aussterben bedrohte Art darf der Alpen-Milchlattich nur von Einheimischen gesammelt werden, die dafür bis auf über 2.000 m ü. M. steigen, und nur in bestimmten Mengen. Sobald er austreibt — je nach Jahreszeit zwischen April und Juni — ist er zart und knackig und kann roh oder gekocht verzehrt werden. Sein zartbitterer Geschmack passt gut zu Alpkäse.

Allium schoenoprasum - (Schnittlauch)

Juni: Für Kräutersammler ist es an der Zeit, auf eine Höhe von mindestens 2.000 Metern aufzusteigen. Dort wächst der Schnittlauch, ein Kraut mit Knoblauchduft, das eine Aromenexplosion mit einer Trüffelnote hervorruft. Aufgrund der komplexen Geschmacksnoten lässt er sich mit praktisch jedem Lebensmittel kombinieren: Käse und Aufschnitt, Polenta, Pilze, Suppen, Fisch, Fleisch oder Kartoffeln.

Veröffentlicht am 12/05/2020