Sicher Urlaubmachen im Trentino: Wie wir für unsere Gäste sorgen
Leitlinien für einen unbeschwerten und entspannten Aufenthalt

Im Folgenden erfahren Sie alles über aktuelle Sicherheitsmaßnahmen und geltende Regeln, die Sie und andere vor einer Corona Infektion schützen sollen. 

Kleine Geschichten von großen Leidenschaften.

Eine Reise ins Dickicht der Trentiner Craftbiere und Kleinbrauereien.

Mit Spezialitäten und Kleinstunternehmen geht in der Trentiner Brauereiszene die Besinnung auf die Ursprünge Hand in Hand mit der Begeisterung der Protagonisten.


„Cerevisia malorum divina medicina“ (Paracelsus).
Unter seiner Bezeichnung in lateinischer Sprache wird Bier als göttliche Medizin empfohlen: ein Getränk mit tausendjähriger Geschichte, das in letzter Zeit zum jungen, trendigen Nischenphänomen wurde und auch bei uns in den Bergen Fuß gefasst hat. Einer bäuerlichen Tradition folgend verkörpert der Braumeister auch die Rolle des Familienoberhaupts, des Erzeugers und des Wirts. Von der Wiederentdeckung traditioneller handwerklicher Herstellungsverfahren bis zur sorgfältigen Wahl der Rohstoffe – es gibt viele unterschiedliche Geschichten, die diese Kunst offenbaren – über die Persönlichkeit und den Geschmack, die jeder Brauer seinen Erzeugnissen verleiht, in einer immer ausgefeilteren Mischung aus Energie, Leidenschaft und Tradition. Bier ist für uns daher ein modernes, aber niemals gewöhnliches Getränk, jung und vielseitig, aber stets innovativ, das im Aroma und in seinen unbegrenzten Geschmacksnuancen sogar von einem Land erzählen kann.

#1

Ein Kaffee-Bier?

Das Lupinus ist ein obergäriges Bier, das mit der Altreier Lupine, einer autochthonen Sorte der Hülsenfrucht, die früher als Kaffeeersatz verwendet wurde, hergestellt und aromatisiert wird. Die Idee zu diesem Bier kam Stefano Gilmozzi, Brauer und Gründer der Brauerei „Birra di Fiemme“, weil der Altreier Kaffee ziemlich bitter ist, so dass er häufig mit Malzkaffee gemischt wurde, weshalb man daran dachte, ihn anstelle des Hopfens zu verwenden.

#2

Die Sauerbiere der Boutique de la Bot

Lipa Porca , Single Bot, Impombera: So lauten die seltsamen Namen einiger Biere, die zum Projekt „Asso di Coppe“ gehören, das von Fabio (Bio) und Nicola (Noc‘), den berühmten Gründern der Craftbier-Brauerei „Bionoc‘“ in Primiero, zusammen mit ihrem Freund Nicola Coppe, einem Homebrewer mit einer besonderen Leidenschaft für untypische Gärarten, ins Leben gerufen wurde: Diese Biere sind nicht pasteurisiert, um ihre aromatischen Eigenschaften zu erhalten, ungefiltert, um ihnen nicht den Körper zu nehmen, und flaschengegoren, um ihre perfekte Konservierung zu gewährleisten. Bei der Flaschengärung ist außerdem die Veredelung in Barrique-Fässern in Kombination mit frischem Obst (Himbeeren, Aprikosen, Kirschen) vorgesehen.

#3

Eine legendäre unbeholfene und armselige Gestalt

Auf den Hügeln von Avisio erhebt sich der Hof Maso Nero und der Legende nach lebten in seinem ältesten Keller absonderliche Gestalten, die die vorbeigehenden Wanderer belästigten. Eine von diesen jedoch, damals harmloser und nichtsnutziger Strauchdieb, hat heutzutage beschlossen, sich zu rehabilitieren, indem er sich nun geschickt im Umgang mit Malz, Hefe und Hopfen übt. „Nerobrigante“ ist die Brauerei von Rudy Zeni. Dieser kommt aus einer Winzerfamilie, weshalb er sich der Braukunst mit „önologischem“ Geschick widmet: Er setzt wohlgewählte Hefemischungen ein, um dem halbdunklen Bier Fra’ Diavolo seinen Duft zu verleihen und wendet beim Weizenbier Zio Ulrich das Verfahren der Flaschengärung auf den Hefen an, eine hochgeschätzte Methode, die er von der traditionellen Methode der Schaumweinherstellung übernommen hat.

#4

Garba, Werra und Fara: die Biere der Arimanni

Im Mittelalter stellte der Arimanno (von germanisch *Hari-man „Heermann“) den freien Mann dar, der seinem Land so sehr verbunden war, dass er sich entschied, dem Herrn zu gehorchen, der es in seiner Obhut ließ, um es zu verteidigen. Der Arimanno bringt der Erde, die ihm Lebensunterhalt gibt, Liebe und Achtung entgegen, so dass diese ihm im Gegenzug Rohstoffe von hoher Qualität zurück gibt. Die Bindung an das Land ist noch heute der wichtigste Bestandteil, den die Brauerei „Birrificio degli Arimanni“ ohne Kompromisse in seinen drei ungefilterten und unpasteurisierten Craftbieren Garba, Werra und Fara einsetzt.

#5

Reines Quellwasser und Glücksbeeren für das Antiaging-Bier

Goji ist ein halbdunkles Bier aus der Brauerei „Birrificio Artigianale Pejo“. Bei dessen Herstellung wird das namhafte Quellwasser verwendet, das eine geringe Härte und geringe Calcium-, Sulfat- und Chloridgehalte aufweist. Hinzu kommen frische Goji-Beeren, die aus biologischem Anbau im Bergland des Val di Pejo im Herzen des Nationalparks Stilfserjoch stammen. Veredelt durch hochwertige Malze und Hopfen, die in der Flasche vergären, mit fruchtigen Duftnoten, leicht und erfrischend im Geschmack sowie mit der charakteristischen feinen Bitternote, die am Gaumen zum Vorschein kommt und typisch für den Geschmack der Goji-Beeren ist, die als sprichwörtlich natürliches Antioxidans bekannt sind.

#6

Am Kilometer 8 der Provinzialstraße SP73  geben sich Hopfen und Wein ein Stelldichein!

„Km8“ heißt ein kleiner, junger Braubetrieb, der obergärige Biere mit Flaschengärung produziert. Diese sind rigoros ungefiltert und unpasteurisiert, mit hochwertigen Zutaten und einheimischen Produkten aus den Bergen des Trentino, im Val di Non: der im Tal angebaute Hopfen sowie der Traubenmost, der einer speziellen Linie saisonaler, im Herbst gebrauter Biere, zugesetzt wird. IGA (Italian Grape Ale) sind Biere, bei denen für die Gärung die natürlich in den Schalen enthaltenen Hefen genutzt werden, aber am Ende der Most der Reben zugegeben wird, damit zusammen der Stil und die Aromen hervortreten können, die sowohl für ein Bier als auch für einen Wein ungewöhnlich sind.

Veröffentlicht am 14/08/2020