Sicher Urlaubmachen im Trentino: Wie wir für unsere Gäste sorgen
Leitlinien für einen unbeschwerten und entspannten Aufenthalt

Im Folgenden erfahren Sie alles über aktuelle Sicherheitsmaßnahmen und geltende Regeln, die Sie und andere vor einer Corona Infektion schützen sollen. 

Vier Routen entlang der Strassen des Trentino

Zu den herrlichen Aussichtspunkten mit Blick auf die Dolomiten, im Val di Non, zwischen Geschichte und Geistigkeit, im Valsugana, für eine ungewöhnliche Begegnung zwischen Kunst und Natur, vom Val di Cembra bis zum Valle dell'Adige, in den Weindörfern

Dolomiten-Panorama: Vom Val di Fiemme über den Passo Rolle bis San Martino di Castrozza

In den Alpentälern des östlichen Trentino sind die Dolomiten, die zum UNESCO-Weltnaturerbe zählen, das vorherrschende Element der Landschaft und des Horizonts. Sie überragen die Wälder und Wiesen in wirklich unglaublichen Formen und Profilen und stellen ein Schauspiel dar, das man vor allem von einigen Naturbalkonen aus, die dank der Aufstiegsanlagen und des Wegnetzes leicht zugänglich sind, bewundern kann.

Diese Route hat ihren Ausgangspunkt in Predazzo, im Val di Fiemme, genau dem richtigen Ort, um die Geheimnisse der Monti Pallidi (dt. der bleichen Berge), die geologische Geschichte und die Ursprünge der aus dem Meer geborenen Dolomiten zu erkunden. Denn hier befindet sich das Geologische Museum der Dolomiten, auf dessen beiden Ausstellungsetagen der Besucher in die Schönheit der „Monti Pallidi“ eintauchen und mehr über deren Geschichte und Bedeutung erfahren kann. Weiter geht es dann in das Valle del Travignolo, nach Paneveggio, Standort des Besucherzentrums des Naturparks Paneveggio – Pale di San Martino. Von einer großen, neben der Straße gelegenen Terrasse aus, neben der sich ein Hirschgehege befindet, hat man eine tolle Aussicht auf die Kontur der Pale di San Martino, oberhalb des dichten Resonanz-Fichtenwaldes, dem berühmten „Wald der Geigen“, in dem Stradivari persönlich das Holz für seine Meisterwerke auswählte. Nach der Abzweigung zum Passo Valles steigt die Straße in Steilkurven in Richtung Passo Rolle. Von hier aus kann man zu Fuß weitergehen, oder aber mit dem Sessellift zur Baita Segantini hinauffahren, um aus nächster Nähe die Pracht der Felspyramiden des Cimòn della Pala zu bewundern. Vom Pass aus geht es hinunter nach San Martino di Castrozza, zur Gondelbahn, mit der man zur Alpe Tognola hinauffährt. Nach 15 Minuten Fußmarsch, ausgehend von der Bergstation, ist man am Ziel: die Dolomiten-UNESCO-Welterbeterrasse, mit Blick auf die Pala-Gruppe, die Lagorai-Bergkette und die Vette Feltrine. Zurück geht es durch das Valle del Primiero bis nach Primolano in Valsugana und von dort aus nach Trento, wo wir einen Halt in der Käserei Mezzano empfehlen, in der man zwei landestypische Produkte der Primiero-Weiden kaufen kann: den Tosèla-Käse und die Butter Botìro di Malga.

ETAPPEN:
Predazzo (mögliche Umleitung über das Val di Fassa, Passo Costalunga, Passo Sella, Passo Pordoi) - Bellamonte - Paneveggio - Passo Rolle - San Martino di Castrozza. Mögliche alternative für die Rückkehr über Fiera di Primiero - Mezzano - Fonzaso (BL) - Primolano - Borgo Valsugana - Pergine Valsugana - Trento.

Geschichte und Kultur: von der Piana Rotaliana bis zum Castel Thun im Val di Non

Diese Route beginnt in San Michele all'Adige, im dreieckigen Kreuzgang des antiken Augustiner-Chorherrenstifts, das hier im 13. Jahrhundert errichtet worden ist und in dem sich heute das Trentiner Volkskundemuseum befindet. Es handelt sich dabei um eines der wichtigsten ethnographischen Museen in Europa und dem Alpenraum: 5 Stockwerke, 43 Säle und über 12.000 ausgestellte Gegenstände, welche die ländliche Arbeit veranschaulichen. Am Fuße des Klosters erstreckt sich die Piana Rotaliana, das Produktionsgebiet des Teroldego Rotaliano Doc, des edelsten Weins des Trentino. Wenn man die unendliche Weite der Weinberge in Richtung der Rocchetta-Schlucht, des „Tors zum Nonstal“, durchquert, erreicht man das Val di Non. Nach nur wenigen Kilometern erkennt man oberhalb links den polygonalen Turm des Castel Belasi in Campodenno, umgeben von den Obstgärten, die sich kilometerweit über die Talseiten erstrecken. Eine Burg ist auch das erste Ziel dieser Route und zwar die monumentale Burg Castel Thun, Residenz der vielleicht ältesten Adelsfamilie des Trentino, über die es bereits aus dem Jahr 1050 Aufzeichnungen gibt und deren Ereignisse mit der achthundertjährigen Geschichte des Trentino-Bischofsfürstentums verbunden sind. Von der Rocchetta aus folgt man der Beschilderung nach Vigo di Ton. Nach wenigen Kilometern erblickt man die Burg inmitten der weitflächigen Apfelgärten.

Danach geht es weiter nach Dermulo, wo es weitere charakteristische Burgen zu entdecken gilt: Castel Nanno und Castel Valèr. Ein Muss im „Tal der Äpfel“ ist der Besuch, in Segno di Predaia, im MondoMelinda, dem Besucherzentrum des Konsortiums, welches die Hersteller des Konsortiums vereinigt und in dem man die Geheimnisse dieser geschmacklich unverwechselbaren Frucht erforschen kann. Führungen (gegen Bezahlung, mit Verkostung) finden von Oktober bis Ende Mai statt; der Shop hingegen hat das ganze Jahr über offen. In Sanzeno angekommen, kann man in der Nähe des Rhätischen Museums parken und von hier aus zu Fuß, auf dem spektakulären, in den Felsen gehauenen Pfad, den Weg fortsetzen, bis man das zweite Ziel dieser Tour erreicht: die Wallfahrtskirche des Hl. Romedius. Errichtet auf einem Felssporn, eingebettet in die grüne Vegetation und umhüllt von Stille, stellt diese eine Anlage aus 5 aufeinanderfolgenden Kirchen und Votivkapellen dar.

Weiter geht es nach Cles; nach einem kurzen Umweg erreicht man den legendären Tovel-See, mit seinem smaragdgrünen Wasser, der, umgeben von Wäldern, zu Füßen der Brenta Dolomiten, im Naturpark Adamello Brenta liegt. Für die Rückkehr kann man, von der Ortschaft Flavòn aus, der Straße folgen, die die Dörfer der rechten Talseite miteinander verbindet, bis man erneut die Rocchetta-Schlucht erreicht.

ETAPPEN:
San Michele all’Adige - Mezzolombardo - La Rocchetta - Vigo di Ton - Castel Thun - Segno di Predaia - Dermulo (möglicher Umweg über Cles - Tovel-See) - Sanzeno (Parkplatz des Räthischen Museums) - Wallfahrtskirche des Hl. Romedius.

Dialoge zwischen Kunst und Natur: das Artesella-Projekt im Valsugana

Das Valsugana ist seit Kurzem, nach den Kriterien des GSTC - Global Sustainable Tourism Council, das erste und einzige zertifizierte Reiseziel für nachhaltigen Tourismus weltweit. Es ist daher kein Zufall, dass sich Artesella ausgerechnet hier befindet.

Die Route beginnt in der Ortschaft Borgo Valsugana, die direkt vom Gebiet der Seen Caldonazzo und Levico aus erreichbar ist. Das Herz des wichtigsten Zentrums im Unteren Valsugana bietet die interessanteste urbanisierte Flusslandschaft, die im Trentino erhalten geblieben ist. Im Schatten der Türme des Castel Telvana gelegen, wird die Ortschaft vom Fluss Brenta durchquert, der dieser einen entzückenden venezianischen Touch verliehen hat. Besonders gut kommt dieser während einem Spaziergang entlang des Corso Ausugum (der römische Name der Ortschaft, die sich entlang der alten Via Claudia Augusta Altinate befindet), bis zur venezianischen Brücke über den Brenta, zur Geltung. Von Borgo Valsugana aus geht es weiter ins Val di Sella, umgeben vom Grün seiner dichten Wälder, bis zu unserem Ziel: der Artesella-Route. Ein 3,5 km langer Land Art-Pfad, inmitten der Bäume eines jahrhundertealten Waldes, in dem sich erstaunliche künstlerische Werke verbergen. In der Tat haben mehr als 300 Künstler aus aller Welt eine Open-Air-Ausstellung geschaffen, die sich im Gleichklang mit den Jahreszeiten wandelt. Der Bereich um Malga Costa, entlang der Route, bietet die Möglichkeit, in einen Park einzutauchen, um die monumentalsten Werke der Arte Sella zu erkunden; die bekannteste darunter ist mit Sicherheit die Pflanzenkathedrale.

ETAPPEN:
Borgo Valsugana (mögliche Umleitung über das Val Calamento - Passo Manghen -Val di Fiemme) - Val di Sella - Artesella.

Die Weinstraßen: in den Weindörfern im Val di Cembra

Das Val di Cembra, nördlich von Trento, ist tief durch den Wildbach Avisio eingeschnitten und weist, in seinen höher gelegenen Bereichen, eine besondere Agrarlandschaft auf, die sich durch die terrassierten Felder, insbesondere der Weinberge, entlang der steilen Hängen auszeichnet. Dieses Gebiet wurde kürzlich vom Ministerium für Land-, Lebensmittel- und Forstpolitik zur „historischen Landschaft Italiens“ erklärt. Man muss nur zu Fuß einen der zahlreichen kleinen Wege entlang spazieren, die die Weinberge durchqueren und sich den Berg hinauf winden, wie zum Beispiel den „Dürerweg“, zwischen Cembra und Segonzano, um die wichtigsten Eigenschaften dieses Gebietes zu erkunden: Landschaft, Geschichte und Traditionen.

Von Trento aus geht es weiter in nördlicher Richtung. Nach dem Vorort Gardolo muss man den Wegweisern nach Albiano folgen. Wenn man der Straße entlang der linken Talseite des Val di Cembra folgt, erreicht man Segonzano, ein Dorf, das für seine Erdpyramiden - ein wahres Meisterwerk der Natur - und sein Schloss berühmt ist. Eben das Schloss, das Albrecht Dürer 1494, während seiner Italienreise, als Aquarell verewigt hat. Die Route führt dann an der gegenüberliegenden Talseite weiter, zu den Dörfern Faver, bekannt für seine Grappa-Distillerien, Cembra, Lisignago und Verla, die von den terrassierten Weinbergen regelrecht umschlossen sind. Angebaut werden insbesondere die Trauben Müller-Thurgau, Nosiola und Chardonnay, um Weine zu produzieren, die direkt in den örtlichen Weinkellern, wie der Cantina Cembra Cantina di Montagna oder der Distillerie Paolazzi in Faver, verkostet werden können. Von Verla aus erreicht man über eine durch die Weinberge führende Straße zunächst Ville di Giovo und dann Faedo, ein weiteres charakteristisches Weindorf, mit Blick auf die Piana Rotaliana, nur wenige Kilometer von San Michele all'Adige entfernt.

ETAPPEN:

Trento - Gardolo - Albiano - Lases - Segonzano (möglicher Umweg über das Val di Fiemme) - Faver - Cembra (möglicher Umweg über den Lago Santo) - Lisignago - Verla - Ville di Giovo - Faedo - San Michele all’Adige.

Nachhaltiges Reisen

Für diejenigen, die mit einem Elektroauto unterwegs sind, hier die Liste der Ladestationen im Trentino: https://www.visittrentino.info/it/articoli/info-pratiche/ecar

Weitere Tipps und Anregung zum durchstöbern gibt es in der Online-Version des Trentino Magazins: https://bit.ly/2SD4q28

 

 

Über Trentino:

Das Trentino im Norden Italiens gliedert sich in vierzehn touristische Gebiete und erstreckt sich von den Dolomiten, die seit 2009 als UNESCO-Weltnaturerbe zählen, bis hin zum Nordzipfel des Gardasees mit der Stadt Riva del Garda. Neben den historischen Städten Trento und Rovereto besticht Trentino vor allem mit seiner vielseitigen Natur – rund 30 Prozent der Gesamtfläche bestehen aus Naturschutzgebieten. Mediterrane Temperaturen am Wasser und alpines Klima in den Bergen: Die abwechslungsreichen Wetterbedingungen machen Trentino zu einem idealen Reiseziel für Natur-, Kultur- sowie Sportliebhaber. Weitere Informationen unter www.visittrentino.info.

Weitere Presseinformationen:

Die aktuelle Pressemappe gibt es auch auf: www.visittrentino.info/de/presse/pressemappen



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