Paolazzi Vittorio

Paolazzi Vittorio

Aus der Armut und schweren Tätigkeit des bäuerlichen Lebens heraus entstand 1962 in Faver, einem kleinen Dorf im wunderschönen Valle di Cembra, die Brennerei Paolazzi Vittorio. Um die Traditionen des Trentino und des Valle di Cembra zu bewahren, entschied man sich für das diskontinuierliche Brennverfahren bei der Herstellung des Grappas und der Destillate. Der ursprünglich verwendete Brennkolben, der direkt über einer Flamme stand, wurde später von den Destillierkolben mit direktem Dampf abgelöst. Diese zeichnen sich dadurch aus, dass sie den Trestern sämtliche Aromen, Düfte und Geschmacksnoten entziehen. Ein dazugehöriges Aufbereitungssystem entfernt Unreinheiten aus dem Destillat, bewahrt aber gleichzeitig die Aromastoffe und Duftnoten. So entsteht dieser ín Duft und Geschmack aromatische und intensive Grappa, der zugleich durch seine weiche, delikate und angenehme Note beeindruckt. Im Zusammenhang mit dem Unternehmenssitz, der sich - wie erwähnt - im Valle di Cembra befindet, soll an dieser Stelle an die lokalen Grappaspezialitäten erinnert werden: Dazu zählt unter anderem der traditionsreiche Grappa della Val di Cembra, der durch die Destillation der Trester von herkömmlich im Tal angebauten Traubensorten, wie beispielsweise der Schiava, gewonnen wird. Erwähnung muss auch der aus der gleichnamigen Rebsorte hergestellte Grappa di Müller Thurgau finden, der für seine besonders blumige und fruchtige Note bekannt ist, dabei aber im Geschmack intensiv, kräftig und nachhaltig ist.