Monte Baldo

Das Gebirgsmassiv des Monte Baldo erstreckt sich vom Trentino bis ins Veronese.

Monte Baldo

Am östlichen Ende der venetischen Voralpen gelegen, ist die Monte Baldo-Gebirgskette ein freistehendes Gebirgsmassiv mit quadratischer Form, das sich über fast 40 km am Gardasee entlang vom Trentino bis ins Veronese erstreckt. Es besteht aus zwei verschiedenen Bereichen, dem Monte Baldo selber, der von der San Vigilio Spitze bis zum Bocca Navene reicht und dem Berg Altissimo di Nago, der von Bocca Navene bis zum Loppio-Sattel geht. Der Name Baldo kommt wahrscheinlich vom langobardischen Wort Wald.
Die Fläche des Monte Baldo beträgt circa 320 qkm. Im östlichen Teil besitzt das Gebirgsmassiv eine wellige Hochebene, die die Täler Spiazzi und Ferrara des Monte Baldo und die Seitentäler des Monte Altissimo umfasst: Diese Hochebene blickt auf das Vallagarina, auf das es oft mit imposanten Steilhängen hinabfällt. Der Westhang hingegen fällt relativ steil zum Gardasee ab und wird nur von den engen Ebenen Prada, San Zeno und Albisano unterbrochen. Geologisch besteht der Monte Baldo überwiegend aus Kalk- und Dolomitgestein. Durch Wassereinfluss bedingte Karst- und Erosionserscheinungen sind verbreitet. Das Gebiet des Baldo besitzt viele Wander-, Trekking- und Mountainbikestrecken, von denen aus man atemberaubende Ausblicke auf den darunterliegenden Gardasee genießen kann. Außerdem zeichnet sich der Baldo durch eine außergewöhnliche Pflanzenvielfalt und einige pflanzliche und tierische Endemien aus, welches ihn bei Naturforschern und Wissenschaftlern berühmt gemacht hat.