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Dolomiti Orientali - Pale di S. Martino

Die rosafarbenen Berge der Dolomiten. Von den Reisenden des 18. Jh. bis zu Dino Buzzati, der Zauber der Pale di San Martino

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Dolomiti Orientali - Pale di S. Martino
Dolomiti Orientali - Pale di S. Martino
Dolomiti Orientali - Pale di S. Martino
Dolomiti Orientali - Pale di S. Martino

Die Pale di San Martino, eine der schönsten Bergketten der Dolomiten, ist ein Gebirgszug korallenen Ursprungs. Sie sind mit Felsnadeln, Bergspitzen und Gesteinskanten übersät, die sich beim Sonnenuntergang rosa färben. Die geologische Geschichte beginnt ungefähr vor 300 Millionen Jahren: In einem ruhigen und nicht sehr tiefen Meer vermehrten sich riesige Korallenkolonien, bis schließlich ein Riff von über tausend Metern Höhe erschaffen war. Nach dem Auftauchen wurden diese Korallenbarrieren durch die Witterungseinflüsse geformt, bis sie schließlich diese spitzen und schroffen Formen erhielten, die heute ihr Aussehen charakterisieren.
Der Name Dolomia, Dolomit (der Dolomit der Pale ist genauer gesagt „Schlerndolomit") ist eine Hommage an den Entdecker, den Marquis Déodat de Dolomieu, der 1789, während einer Reise, deren Zusammensetzung entdeckte: Kalzium- und Magnesiumkarbonat. Seit dem 18. Jahrhundert zog ihre schlichte Schönheit Reisende und ausländische Bergsteiger an. Was jedoch jeden fasziniert, von den Reisenden des 18. Jahrhunderts über den Schriftsteller Dino Buzzati bis hin zu den Touristen von heute, ist vor allem die Hochebene, ein Steinplateau, das sich in einer Höhe von über 2000 m erhebt, fünfzig km² nackten Gesteins mit tiefen Felsspalten, deren Ende man nicht sieht.