Der Gardasee

Ein Natur und Kulturschatz

Venetien, Lombardei und nun auch das Trentino erwägen eine mögliche UNESCO Kandidatur.

Nach der Lombardei und Venetien nimmt auch im Trentino die Zahl der Befürworter für eine Kandidatur des größten italienischen Sees in den UNESCO-Stätten zu: Eine Gelegenheit, um die Verwaltung der Ufergebiete zu verbessern und den See weltweit noch mehr in den Vordergrund zu rücken.

Der Gardasee ist der größte italienische See und ein renommiertes Urlaubsziel für in- und ausländische Touristen. Er verbindet drei Regionen, nämlich die Lombardei (Provinz Brescia), Venetien (Provinz Verona) und Trentino-Südtirol (Provinz Trient). Im Süden umgeben ihn die sanften Moränenhügel, die sich beim Rückzug der Gletscher bildeten. Auf der höheren und schmaleren Nordseite bestimmen die hohen Gebirgsketten das Landschaftsbild, die ihm eben die Form und den Verlauf eines Fjordes geben und den See schützen, indem sie ihm ein besonders mildes Klima verleihen, reich an typisch mediterraner Vegetation.

Der Gardasee

Nur der nördliche Teil gehört zum Trentino: Hier verbindet sich das mediterrane Klima des Gardasees wie sonst nirgends mit der typischen Alpenlandschaft. Die den See umgebenden Berge streben auch mehr als 2000 Meter in die Höhe, aber am Seeufer blühen Oliven und Zitronen. Wegen dieser Besonderheiten ist das Trentiner Gardaseegebiet ein heißgeliebtes Ziel für Mountainbiker, Tourengeher, Kletterer, Segler und Windsurfer. Den Naturschönheiten zählt der Gardasee auch kulturelle, landschaftliche, historische und architektonische Highlights hinzu.