Latemar und Rosengarten

die Rosen von König Laurin

Die zwar aneinandergrenzenden und dennoch so unterschiedlichen Berggruppen Latemar und Rosengarten bilden die natürliche westliche Grenze der Täler Fiemme und Fassa.

Die Berggruppen Latemar und Rosengarten bieten mit ihrer unbeschreiblich schönen Natur und Landschaft einige der berühmtesten Szenarien der Dolomiten, wie z. B. den Torre di Pisa und die Vajolet-Türme, von Georg Winkler und Tita Piaz erklommen. Man kann sie aus dem Valle di Fassa und dem Valle di Fiemme erreichen.Ein besonderes Highlight ist der Wanderpark Latemarium, mit seiner atemberaubenden Aussicht auf diese einem Zauber gleichenden Gipfel und vielen themenbezogenen Wanderwegen, die auch für Kids geeignet sind.

Latemar und Rosengarten

Um diese Berge webt sich auch die Sage von König Laurin, die das Phänomen der „Enrosadira“ (Alpenglühen) erklärt, des Erglühens der Dolomiten bei Sonnenuntergang. Deswegen wird der Catinaccio auf Deutsch Rosengarten genannt. Laurin, der König der Zwerge, verwandelte nach der durch Teodorico da Verona erlittenen Niederlage, der ihm seine Prinzessin Similda raubte, die schönen Rosengärten des Bergs in eine zerklüftete Gegend aus Felsgestein und Felsnadeln mit des Monds bleichen Farbe. Sein Zauber bewirkte, dass das Rot der Rosen aus diesen Bergen sowohl bei Tag als auch bei Nacht verbannt wurde. Laurin vergaß allerdings den Sonnenuntergang, die Enrosadira. Und das ist der Grund dafür, dass bei Sonnenuntergang die Felsen, durch die letzten Sonnenstrahlen in feuerrotes Licht getaucht, die ehemalige prachtvolle Schönheit des untergegangenen Reiches von König Laurin, mit seinen Rosengärten, dem Betrachter zeigen. 

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