Sicher Urlaubmachen im Trentino: Wie wir für unsere Gäste sorgen
Leitlinien für einen unbeschwerten und entspannten Aufenthalt

Im Folgenden erfahren Sie alles über aktuelle Sicherheitsmaßnahmen und geltende Regeln, die Sie und andere vor einer Corona Infektion schützen sollen. 

Jede Etappe hat eine Berghütte

Die Nahmen der Brenta-Hütten erinnern an die großen Alpinisten und Entdecker

Die Brenta-Hütten bewahren die Namen und die Geschichten der berühmten Bergsteiger, die für ihre Zeit unglaubliche Leistungen in diesem Bergmassiv vollbrachten. Die Rundtour Via delle Normali ist einer Mischung aus Klettern und Trekking, hat sechs Etappen und verbindet zehn Gipfel. Die Hütten sind wichtige Anlaufstellen, um Energie zu tanken und die Touren zu planen.

Hier stellen wir Ihnen einige von ihnen vor.

Madonna di Campiglio, Dolomiti di Brenta, rifugio Alimonta | © Pio Geminiani

Alimonta-Hütte

Wer vom Torre di Brenta, dem Ende der dritten Etappe der Via delle Normali kommt, kann an der Alimonta-Hütte eine Rast einlegen. Ezio und Gilio Alimonta weihten sie 1968 ein. Die Hütte befindet sich in einem der breitesten Dolomiten-Täler des Trentino, am Fuße der Vedretta degli Sfulmini, einer der schwierigsten Passagen, um den Klettersteig Via delle Bocchette zu erreichen.

Ezio Alimonta und Cesare Maestri vollbrachten als erstes die Erstbegehung der der Südseite des Campanile Basso, eine Freikletterei im VI+ Grad.

Dolomiti di Brenta - Rifugio Tuckett Quintino Sella | © Paolo Bisti - Luconi

Tuckett-Hütte

Eine weitere Berghütte auf Etappe 4 und 5 ist Tuckett gewidmet. Sie diente in ab 1904 den Bergsteigern als Stützpunkt und Unterkunft. Damals wimmelte es oberhalb von Alta Vallesinella von deutschen und italienischen Bergsteigern, die mit verschiedenen "Problemen" zu kämpfen hatten.

Wer vom Tuckett-Pass kommt, stößt als erstes auf die 1904 gegründete Schutzhütte von Quintino Sella, dem ersten Präsidenten des italienischen Alpenvereins. Das nächste Gebäude ist das Rifugio Tuckett, benannt nach dem Dolomiten-Entdecker und Erstbesteiger der Cima Brenta. Die Tuckett-Hütte wurde 1906 von den Deutschen der D.u.Oe.A.V.-Sektion in Berlin gegründet.

Madonna di Campiglio - Pian del Graffer - Rifugio Graffer al Groste | © Daniele Lira

Giorgio Graffer al Grosté-Hütte

Die letzte Etappe Ihrer Brenta-Überquerung hat als Ausgangspunkt die Grosté-Hütte, unterhalb des gleichnamigen Passes. Von der Hütte aus können Sie alle Gipfel sehen, die Sie entlang der Via delle Normali erklommen haben.

Der Trentiner Bergsteiger Giovanni Graffer war diesen Gipfeln sehr zugetan. Im Alter von 14 Jahren bestieg Graffer gemeinsam mit seiner 16-jährigen Schwester zum ersten Mal den Campanile Basso über die Preuss-Route. Sie war damals eine der schwierigsten Routen, und er erregte die Aufmerksamkeit von Tita Piaz, dem "Teufel der Dolomiten".

1934 erklomm Graffer teils barfuß teils in Stiefeln den Spallone del Campanile Basso, eine seiner größten Leistungen. Damals gab es noch keine Kletterschuhe, und es war eine für damalige Verhältnisse scheinbar unmögliche Route, die heute als V und VI Grad eingestuft wird.

Viele berühmte Alpnisten haben die Gipfel der Brenta bestiegen. Schauen Sie in die vielen Bücher, die Sie in den Hütten finden und lassen Sie sich von den Erzählungen inspirieren. Jeder Normalweg hat seine eigene Geschichte, seine eigenen Anekdoten.

Madonna di Campiglio - Dolomiti di Brenta - Rifugio Tuckett Quintino Sella | © Enrico Veronese

Die Via delle Normali

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Veröffentlicht am 28/05/2021