Ernesto Grotte

Die Ernesto Grotte ist eine Karsthöhle, die sich im Zuge der Erosion des kompakten, dolomitisierten Kalkgesteins gebildet hat, die aufgrund der unterirdischen Gewässer ausgelöst wurde

Ernesto Grotte
Ernesto Grotte

Um zur Ernesto Grotte zu gelangen, fährt man über die Staatsstraße N. 47 des Valsugana bis nach Primolano (VI), dann zweigt man nach Enego ab,
und von dort biegt man nach Frizzone (TN) ab. Anschließend kommt man zum Ort Stivai und geht dann eine halbe Stunde die Forststraße entlang, die ins Val d´Antenne führt. Die Ernesto Grotte ist eine Karsthöhle, die sich im Zuge der Erosion des kompakten, dolomitisierten Kalkgesteins gebildet hat, die aufgrund der unterirdischen Gewässer ausgelöst wurde. Ihr Eingang liegt auf 1130 m am steilen Osthang des Mineghini Hügels zwischen dem Val d´Antenne und dem Val dei Brentoni, auf dem Marcesina Hochplateau. Die Grotte erstreckt sich größtenteils geradlinig über eine Länge von etwa 65 m und ist maximal 3-4 m hoch. Nach dem engen Eingang führt ein Gang, dessen Boden von Kalkstein bedeckt ist, der wegen Frost- und Taueinwirkung von der Decke gebröckelt ist, etwa fünfzehn Meter in die Tiefe bis zum großen "Sala del Focolare" (Feuerstellensaal), der reich an Stalagmiten und kleinen Stalaktiten ist. Ein weiterer Gang führt zum "Großen Saal", den eine schöne Stalagmitenkaskade kennzeichnet. Von dort aus gelangt man zu einer kleinen Seitengrotte, der 4-m-langen "Camera della Torcia" (Fackelzimmer). Die Grotte kam zufällig im Herbst 1983 während der Bauarbeiten an der Forststraße zutage. Die Grotte wurde nach dem kleinen Jungen benannnt, der bei der Entdeckung als erster den engen Gang betrat. Die Forschungsarbeiten haben ergeben, dass Menschen der Urgeschichte in der Höhle gelebt haben.

 

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