Aladino Val di Daone Grotte

Zwei Kilometer langer Tunnel bei einer Tiefe von 350 m. Die wegen ihrer regelmäßigen Formen und ihrer Entwicklung herrliche Grotte erscheint in ihrer Komplexität gegliedert

Aladino Val di Daone Grotte

Ausgangspunkt auf 1995 m Höhe.

Lage: Talrand, der vom Casinei See im Val di Daone bis in die Nähe des gleichnamigen Tals herabgeht.

Zwei Kilometer langer Tunnel bei einer Tiefe von 350 m. Die wegen ihrer regelmäßigen Formen und ihrer Entwicklung herrliche Grotte erscheint in ihrer Komplexität gegliedert und nur scheinbar logisch. Die Grotte weist einen Versturzraum auf, in der die beiden anfängliche Hauptgalerien zusammenlaufen. An dieser Stelle führt ein schiefer Kanal zum ersten in der Reihe der kleinen Schächte (etwa zehn), die von Mäanderabschnitten unterbrochen sind. Kaum zweihundert Meter entfernt finden wir die erste Galerie von ansehnlicher Größe. Ein Sprung aus 15 m, dann einer aus etwa 35 m und man erreicht eine wichtige Galerieebene: Folgt man dem tosenden Lauf des Bachs "Jaffar", der je nach Jahreszeit ein unterschiedliche Wassermenge führt, stößt man auf einen weiteren etwa zwanzig Meter tiefen Schacht. Galerien, sehr hohe Mäander, wo man sowohl über schwierige Passagen als auch bequem gehend vorankommt und den "Babilonia" Brunnen erreicht, 30 m vertikal senkrecht vom Boden. Steigt man das steile Gefälle der "magischen Rutschen" über einem riesigen dröhnenden Wasserfall bis in die Dunkelheit hinunter, kann man sich ihr links nähern und dem Sammelbecken bis zur Verengung folgen. Geht man hingegen geradeaus weiter, betritt man den "Zweig der fliegenden Teppiche", einen halben Kilometer lange Kanäle, in denen dem Ende zu der Sandboden den grünen "Smaragdsiphon" anzukündigen scheint.