Wo das grüne Herz pulsiert

Im Trentino ist man sich einig: Erhaltung und nachhaltige Nutzung der Natur mit ihrer biologischen Vielfalt sind die wichtigsten Grundlagen für das menschliche Wohlergehen. Und das nicht nur für die Einheimischen, sondern auch für die Touristen. Doch die Region geht noch weiter. Aus der Notwendigkeit sein ökologische Erbe zu erhalten, hat das Trentino eine Tugend gemacht und verbindet auf vorbildliche Weise technische Innovationen, Nachhaltigkeit und Naturschutz

Schattige Wälder und wilde Berge, klare Gebirgsbäche und bunte Alpenblumen. Das ist Natur pur und vielerorts im Trentino zu finden. Denn dort haben Nachhaltigkeit, Biodiversität und Naturschutz seit vielen Jahren einen hohen Stellenwert. Fast 30 Prozent der Oberfläche, was rund 1.000 Quadratkilometern entspricht, sind vor menschlichen Eingriffen geschützt. Daher ist auch der Baumbestand sehr hoch und man rechnet insgesamt im Trentino mit etwa einer halben Milliarde Bäume. Das sind rund 1.000 Bäume pro Einwohner – weit mehr als der nationale Durchschnitt. Kein Wunder also, dass das Trentino landesweit nicht nur zu den größten Holzlieferanten gehört und alleine 43 Prozent der italienischen Holzproduktion bestreitet. Das Holz aus dem Trentino ist darüber hinaus besonders hochwertig und kompakt und eignet sich hervorragend zum Bauen.

 

Nachhaltige Mobilität

Dass Mobilität eine zentrale Voraussetzung ist, damit sich Wirtschaft und Gesellschaft entwickeln können, ist auch im Trentino nichts Neues. Damit aber Umweltbelastungen und Ressourcenverbrauch die Region nicht überfordern, setzt die regionale Regierung auf nachhaltige Mobilität aus erneuerbare Energien. Im September 2017 hat die Autonome Provinz von Trento den neuen Regionalplan für Elektromobilität genehmigt. Zu den Zielen gehört zum Beispiel der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs, vor allem in dicht besiedelten und von Touristen belebten Regionen.

Groß geschrieben werden aber auch die Unterstützung und Förderung bei der Anschaffung von Elektrofahrzeugen und der Ausbau von Ladestationen. Neben 70 Ladesäulen gibt es im Trentino auch 48 Unterkunftsbetriebe, die ihren Gästen die Möglichkeit geben, ihr Elektroauto aufzuladen. Übrigens ist das Aufladen der Elektrofahrzeuge in den Serviceleistungen der Trentino Guest Card eingeschlossen.

 

Bike Sharing

Zu den weiteren umweltpolitischen Zielen gehört der Ausbau von Bike Sharing-Projekten. Bereits heute gibt es ein gut verzweigtes Netz an Radwegen, öffentlichen Fahrradverleihsystemen und Ladestationen für E-Bike-Akkus. Ein Höchstmaß an nachhaltiger Flexibilität bieten schon heute die Gemeinden von Trento, Rovereto und Pergine Valsugana.

Bike Sharing-Projekte wurden mit Erfolg eingeführt in Predazzo, Riva del Garda, Primiero, auf den beiden Hochebenen Alpe Cimbra und Paganella, in den Judikarien, im Val di Fiemme und im Val di Sole.

 

Umweltfreundlicher Wintersport

Skifahren und Wintersport verbraucht viel Energie. Kein Wunder, dass die Trentiner Skigebiete Einiges auf die Beine stellen, um nachhaltigen Erwartungen gerecht zu werden. In kaum einer anderen Region transportieren so viele hochmoderne Gondeln und Sessellifte acht bis 16 Wintersportler gleichzeitig den Berg hinauf. Natürlich werden auch im Trentino die Pisten künstlich beschneit, genauer gesagt sind es sogar 90 Prozent der Abfahrten. Doch steht auch hierbei immer ein umweltfreundliches Interesse im Mittelpunt. Das benötigte Wasser stammt beispielsweise aus der Schneeschmelze oder von Niederschlägen und geht nicht auf Kosten des Trinkwassers.

 

Weitere Informationen unter: www.visittrentino.info/de/erleben/gruner-urlaub