Wandern, Trekking, Klettersteige Die schönsten Bergtouren im Trentino

„Im Frühtau zu Berge…“ – wer schon einmal in einem Rifugio im Trentino übernachtet hat und bei einem glühend-roten Sonnenaufgang losgewandert ist, der hat sie ganz sicher gespürt: die einzigartige Magie der Trentiner Bergwelt. Mit dem Weltnaturerbe Dolomiten und seinen malerischen voralpinen Landschaften ist das Trentino ein Paradies für Bergsportler und alle, die gerne Höhenluft schnuppern.

Trento, Mai 2019. „Im Frühtau zu Berge…“ – wer schon einmal in einem Rifugio im Trentino übernachtet hat und bei einem glühend-roten Sonnenaufgang losgewandert ist, der hat sie ganz sicher gespürt: die einzigartige Magie der Trentiner Bergwelt. Mit dem Weltnaturerbe Dolomiten und seinen malerischen voralpinen Landschaften ist das Trentino ein Paradies für Bergsportler und alle, die gerne Höhenluft schnuppern.

Leicht, mittel, schwer: Welche Tour darf’s sein?

Wandern und Genießen: Dies könnte das Motto des Palaronda Soft Trek sein. Die vier Tagesetappen quer durch die komplette Pala-Gruppe sind angenehm kurz gestaltet. So bleibt genug Zeit, um die Landschaftswelt im Herzen der Dolomiten in vollen Zügen zu genießen. Übernachtet wird in typischen Berghütten, beispielsweise im Rifugio Rosetta oder Pradidali, wo herzliche Hüttenwirte ihre Gäste mit regionalen Spezialitäten verwöhnen.

Anspruchsvoll, dafür mit umwerfenden Panoramen auf die Brenta-Gipfel gespickt, ist der Sentiero Orsi. Er führt in drei Tagesetappen vom Rifugio Tuckett zum Rifugio Pedrotti. Der Weg verläuft über lockeres Terrain und schmalen Felsvorsprüngen an der Ostwand am Fuße der Klippen des zentralen Teils der Brentagruppe entlang der Osthänge der Sfulmini-Gipfel.

Bergwandern mit Kindern? Klar! Eine traumhafte Familien-Tagestour führt von Alba di Canazei hinauf zur Monzoni-Alm. Ist der steilere Anfang geschafft, schlängelt sich der Weg über saftige Almwiesen durch die malerischen Täler Val Contrin, Val San Nicolò und Val Monzoni – die schroffen Rücken der mächtigen Marmolada stets im Blick.

„Let’s Dolomites“: Zusammen macht’s mehr Spaß

Für alle, die die faszinierende Trentiner Gebirgswelt in Gemeinschaft entdecken möchten, bieten die erfahrenen Bergführer in der Saison 2019 wieder mehrtägige Tourenpakete an. Das Angebot „Let’s Dolomites“ reicht von Drei-Tages- bis hin zu Sieben-Tages-Wanderungen durch die schönsten Bergregionen des Trentino. Übernachtet wird jeweils in authentischen Berg- und Almhütten.

Top: Ein Sechs-Tages-Trek von der Marmolada, der „Königin der Dolomiten“ über den Passo Sella, zu Füßen der Sassolungo-Gruppe bis nach Campitello di Fassa.

Atemberaubende Klettersteige

Über Grate, Felsvorsprünge und Hängebrücken: Das Trentino ist international bekannt für seine Vielfalt an adrenalingeladenen Klettersteigen, den Vie Ferrate. Diese vier Touren zählen zu den spektakulärsten:

Der Klassiker: die Via delle Bocchette, Campiglio

Fast schon ein Muss für erfahrene Kletterer ist die Durchquerung der Brenta auf dem Bocchette-Weg. Mit einem ausgedehnten Netz an gesicherten Steigen gilt er als einer der schönsten Panoramasteige Europas. Highlights sind die Via delle Bocchette Centrali und der Sentiero Alfredo Benini.

Für Experten: Adlerblicke auf der Ferrata delle Aquile, Paganella

Wer auf dieser Route klettert, hat das Gefühl, den Himmel zu durchqueren. Der moderne Adler-Klettersteig bietet spannende Querungen und spektakuläre Tiefblicke fast über das gesamte Trentino und zählt zu den faszinierendsten Sportklettersteigen der Region.

Entlang der Adamello-Front: der Sentiero dei Fiori, Val di Sole

Dieser historische Steig führt durch die Geschichte des ersten Weltkriegs. Über versicherte Passagen und Hängebrücken folgt der Blumenweg den Schützengräben der einstigen Adamello-Front. Nicht nur des Ausblicks wegen eine beeindruckende Tour.

Für Experten: Bolver-Lugli, San Martino

Ein anspruchsvoller Klettersteig an der Südwand des Cimon della Pala. Durch Spalten, über Steilstufen und Kamine geht es hoch auf über 3000 Höhenmeter zum Bivacco Fiamme Gialle. Eine der härtesten, aber auch schönsten Routen im Pala-Massiv.

Diesen Sommer müssen Wanderer und Biker ihre Routen mit besonderer Sorgfalt wählen und planen. Denn das außergewöhnlich schlechte Wetter, von dem das Trentino im letzten Herbst betroffen war, hat die Wälder, insbesondere im Osten, beschädigt. Es wurde sofort mit der Instandsetzung der Wälder und Wege begonnen und die Arbeiten werden den ganzen Sommer über fortfahren; trotzdem können einige Strecken unbenutzbar sein. In den betroffenen Gebieten werden entsprechende Schilder angebracht, auf denen die vorübergehend gesperrten Wege aufgeführt werden. Updates in Echtzeit über die Nutzbarkeit der Wege werden auf der Webseite www.visittrentino.info/mca oder in den Verkehrsämtern des Gebiets verfügbar sein.

 

Passendes Bildmaterial zur Meldung steht unter https://bit.ly/2JzE91e zum Download zur Verfügung (Copyright bitte wie im Dateinamen angeben).