November 1966. Geschichte der Landesverteidigung im Trentino

Eine Ausstellung über den Umweltschutz nach den dramatischen Tagen der Überschwemmung des Jahres 1966, welche zur gleichen Zeit Naturkatastrophe, Solidaritätsquelle und Ermutigung zum kritischen Umdenken der Verwendung des Gebietes bedeutet.

Es sind 50 Jahren nach der Überschwemmung von 1966 vergangen, bei der im November die Stadt Trient und die ganze Provinz beteiligt waren, vor allem das Etschtal, Vallagarina, Valsugana, Primiero, die Avisio Täler, das Sonnen - und Rendenatal.

Die Stiftung Historisches Museum des Trentinos erinnert sich zu diesem Ereignis mit einer großen Ausstellung, besichtigen in den Galerien von Piedicastello zu besichtigen. Im Umkreis von 300 Metern von der Schwarzen Galerie, eine beeindruckende Reise voller Bilder aus jener Zeit und Videoinstallationen, um die Geschichte der Landesverteidigung in Trentino kennenzulernen, vom '700 bis zur Gegenwart.

Die sechs Säle der Ausstellung:
Erste Abteilung. Die Veranstaltungen
Das Leitmotiv der ganzen Ausstellung ist die Wassergefahr, welche wenn sie nicht studiert und kontrolliert wird, zerstören, vernichten und töten kann. Der Besucher wird am Eingang der Ausstellung von der Dunkelheit der schwarzen Galerie begrüßt und kommt in einen zwanzig Meter langen Spiegeltunnel hinein. Von oben projizieren fünf Projektoren an den Wänden, Bilder von zeitgenössischen Überschwemmungen, von Sarno bis nach Venezuela. Wasser, das über die Ufer schwemmt, zerschlägt, zerstört.

Zweite Abteilung. 18,000 Zügel
Nach der Krankheit, die Pflege. Hier wir es gezeigt wie das Trentino aussieht, seine Flüsse, Gebirge und Eigenschaften. Es ist ein Land das ständig unter Beobachtung ist und von modernen Sicherungsmaßnahmen betroffen ist. Es wurden sieben Unterkünfte gewählt (einschließlich zum Beispiel die Galerie Adige – Garda), welche mit Projekten, Bildern und Daten erläutert werden.

Dritte Abteilung.Der Ursprung des Flusses und seine Geschichte
Ein 50 Meter langer Tisch. Ein Bereich, welcher die Geschichte der Verteidigung des Trentinos geographisch und chronologisch erzählt. Die Katasterkarten aus dem Jahre 1800 ermöglichen es, die Etschlinee von Borghetto bis hinauf nach Salurn zu verfolgen. Nebenan, die wichtigsten Etappen dieser langen Geschichte. Alles begann vor 14.000 Jahren in der Jungsteinzeit, als die Bevölkerung sesshaft wurde und sich in der Nähe des Wassers niederließ. Die Ereignisse geschahen langsam, bis zu einem Durcheinander in den vergangenen Jahrhunderten zu der Urbarmachung des Tales im Jahre 1700, die großen späteren Werke, die Überschwemmung vom 1882. Der lange Tisch begleitet den Besucher bis zum Anbruch von 1966.

Vierte Abteilung. 1966
Es ist der größte Teil, der etwa ein Drittel der Ausstellung einnimmt mit mehr als 100 Meter von der gesamten Fläche. Die schrecklichen Bilder des Ereignisses, welches das Trentino getroffen hatte, sind unter anderem eingetroffen, durch das kulturelle Klima jener Jahre: der Konsum, Autos, Fernsehern, Filme und Werbung. Alles dies aber bis zum November 1966. Der Lärm und die Bewegung der audiovisuellen Projektionen sind ein Kontrast zur Stille einer langen fotografischen Galerie, welche das Wasser und die Zerstörung in Trient und in den am schlimmsten betroffenen Tälern darstellt.

Fünfte Abteilungen. Die Jahre nach 1966
Aber - natürlich - geht die Geschichte nach 1966 wieder weiter. Die Technik des fotografischen Vergleiches zeigt die gleichen Orte, wie sie heute sind und sie während der Flut aussahen. Eine Änderung, welche durch die institutionelle Geschichte und Verteidigung der Landesinterventionen in den letzten 50 Jahren ermöglicht wurde.

Sechste Abteilung. Wörter der Autonomie
Wie man in die Ausstellung eintritt, so verlässt man sie. Ein neuer Spiegel-Tunnel führt durch die letzten Meter der schwarzen Galerie. An den Wänden wie ein riesiges Kaleidoskop fließen die Wörter, welche die Geschichte der territorialen Verteidigung ermöglicht haben. Autonomie. Schutz. Prävention. Vorbereitung. Gemeinschaft. Verantwortung. Teilnahme.
Die Ausstellung wird auch die Gelegenheit bieten, Mittel für den Wiederaufbau der Orte und die wichtigen historischen Werte zu retten, die durch das Erdbeben in den Marken und Umbrien zerstört wurden. Kultur ist daher zu Gunsten der Solidarität und den Wiederaufbau.



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