6. Etappe: 9. Juni – L’Occhio che vide rosso (dt. das Auge, das rot sah)

Route „L'occhio che vide rosso" → Pilastro dell'Orso → nördl. Brenta-Gruppe (Länge 270 m / Schw. 7b / Erstbegehung im Juli 1997 durch R. Larcher, F. Leoni und M. Cagol)

6. Etappe: 9. Juni – L’Occhio che vide rosso (dt. das Auge, das rot sah)
6. Etappe: 9. Juni – L’Occhio che vide rosso (dt. das Auge, das rot sah)
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6. Etappe: 9. Juni – L’Occhio che vide rosso (dt. das Auge, das rot sah)

Zum letzten Mal färbte sich der Tovelsee im Sommer 1964 rot. Danach gab sein Wasser dieses Schauspiel nicht mehr zum Besten, vielleicht auch, weil die immer zahlreichereren Besucher dem See zu viel geworden waren ...
Aus Altersgründen wurde Rolando Larcher das Privileg, dieses rare Phänomen zu beobachten, nicht zuteil. Aber es gelang ihm doch, im Felsgestein die Erinnerung an diese feuerrote Spiegelung zu erkennen, indem er eine Aufstiegslinie an einem attraktiven, nicht frequentierten Pfeiler genau über dem See konzipierte.
Der Richtung zweier charakteristischer Nischen in Gipfelnähe folgend, erschloss er so die Route „Occhio che vide rosso" (dt. das Auge, das rot sah), eine herrliche Kletterpartie in diesem abgelegenen Winkel der Brenta-Dolomiten, und benannte den Gipfel selbst zu Ehren des scheuen Hausherrn in „Pilastro dell'orso" (dt. Pfeiler des Bären) um.
Unter den zahlreichen in den Dolomiten von einem der unbestrittenen Protagonisten des Sportkletterns auf internationaler Ebene erschlossenen Routen haben wir uns für diese entschieden, da ihre Schwierigkeitsgrade ungewöhnlicherweise relativ gut zu bewältigen sind, in der Hoffnung, sie zukünftigen Wiederholern schmackhaft zu machen ...
Mit Rolando und Gianpaolo „Trota" Calzà, einem Bergführer und Fotografen, kletterten wir somit auf die „Occhio"-Route, während unsere Freunde Daniele Geremia und Andrea Speziali die schwierigere „Attriti verticali...zero!", die sich nur kurz entfernt befindet, in Angriff nahmen.
Den ganzen Tag über kletterten wir vom Nebel eingehüllt in einer surreal anmutenden Landschaft, deren Stille nur wir in kindlicher Begeisterung mit unserem Geplapper durchbrachen. Beim Genuss des traumhaften Gesteins verging die Zeit zwischen einem Fotoshooting und dem anderen wie im Flug, und erst gegen Abend traten wir den Rückweg in Richtung Malga Tuenna an ... Urteilen Sie selbst anhand der von Trota geschossenen Aufnahmen, ob es sich gelohnt hat!
*Für die Hilfe bei den Aufnahmen danken wir Francesco Gubert vom Chartagena-Team und dem Förster Marco Nicolodi.

 

Klicken Sie hier, um den technischen Bericht im PDF-Format einzusehen.

 

Zugang: In Tuenno im Val di Non folgen Sie den Wegweisern zum Tovelsee. Beim Bar-Restaurant Capriolo fahren Sie rechts auf den Schotterweg, der bis zur Malga Tuena führt (9 km). Am Verbotsschild geht es zu Fuß auf einem Wanderweg bis zur Alm weiter (15 Min.) und anschließend, der Wegmarkierung Nr. 380 folgend, in Richtung Val Gelada. Wenn Sie den Wald hinter sich gelassen haben, setzen Sie Ihren Weg in Südwestrichtung fort, vorbei an drei Wasserbecken, bis Sie über eine Kuppe in die Schlucht gelangen, in der sich der Pfeiler befindet (gekennzeichnet durch zwei unverwechselbare Nischen oben links). Setzen Sie die Überquerung fort und wenden Sie sich in Richtung Felswand. Anschließend geht es durchs Gelände über steile Wiesen bis zum Fuß der Wand weiter (1 Std. 30 Min., 700 m Höhenunterschied).

 

Rückkehr: Abseilen an der Route.



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