Rovereto sollte man nicht aus den Augen verlieren!

  • 2 Tage
  • März, April, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober, November, Dezember
  • Kunst und Kultur

Ein Spaziergang durch die Stadt des Friedens zwischen Kunst, Geschichte, Wissenschaft und gutem Geschmack

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Vormittag

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Sollten Sie mit der Bahn reisen, dann wird Sie die Allee „Corso Rosmini" bei Ihrer Ankunft „empfangen". Nachdem Sie Ihr Gepäck in einem der Beherbergungsbetriebe, die vom Bahnhof zu Fuß erreichbar sind - Hotels, Pensionen, Jugendherberge - abgestellt haben, empfiehlt sich ein Bummel durch die Altstadt, über Plätze, Straßen und Campielli (kleine, für Venedig typische Plätze). Schnüffeln Sie in den Läden des Kunsthandwerks herum und gönnen Sie sich einen Espresso, mit Blick auf die malerische „Piazza delle Erbe", bevor Sie weiter zur Prachtstraße „Corso Bettini" gehen, die Sie zum Mart bringt. Beim Platz angekommen, d. h. beim Museum für Moderne und Zeitgenössische Künste in Rovereto, sollten Sie die Museumskuppel von Mario Botta unbedingt auf einem Foto verewigen, bevor Sie sich entschließen, bei welcher Ausstellung Sie Ihren Museumsrundgang beginnen wollen. Nach dem Museumsbesuch können Sie Ihren Appetit bei einem Aperitif mit der Perlage von TrentoDoc anregen. Wo? In einem der gemütlichen Lokale in der Altstadt, u. a. in der Enoteca Stappomatto, in der Osteria del Pettirosso oder im Caffè Demin in der via Dante

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Nachmittag

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Fürs Mittagessen haben Sie die Wahl zwischen dem Schickeria-Restaurant Tema, nur wenige Schritte vom Mart entfernt, und der familiären Atmosphäre von Enrica, der Wirtin der Pizzeria, die auf den Wildbach Leno blickt. Und danach ist auf jeden Fall ein Verdauungsspaziergang angebracht, z. B. zum „Casa dei Turchi - Türkenhaus", einer architektonischen Kuriosität von Rovereto. Als nächstes warten die historischen Geschehnisse auf uns, nämlich beim Besuch der Säle in der aus dem 14. Jh. stammenden Burg der Castelbarco. In der antiken Befestigung ist heute das Historische Italienische Kriegsmuseum untergebracht, das seit mehr als neunzig Jahren Waffen und Uniformen, Fotos und Malereien, Dokumente und Zimelien aus der Zeit des Ersten Weltkrieges sammelt. Besonders lohnenswert ist der Blick auf die Stadt von der Panoramaterrasse!

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Abend

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Sehenswerte

Schon wieder fast Zeit zum Abendessen, denn im Trentino wird früh gegessen! Je nach Jahreszeit haben Sie die Wahl zwischen dem Degustations-Menü vom „Ristorante al Trivio", den Buchweizen-Knödeln vom Restaurant „alla Roza" oder dem Wagen mit einer großen Auswahl von Kochfleisch sowie Apfelstrudel, beide Spezialitäten des Restaurants „Novecento". Vor dem Schlafengehen sollten Sie einen Blick auf das Programm der internationalen Festivals werfen, die von April bis Oktober zur Attraktion der Stadt des Friedens werden, mit ermäßigten Eintrittspreisen für die Inhaber der TrentoRovereto Card! Falls es hingegen ein schöner Sommerabend ist, dann sollten Sie zu Fuß bis hinauf zur Gefallenen-Glocke gehen (für Gäste, die Bequemlichkeit vorziehen, gibt es auch den Bus Nr. 7). Die halbe Stunde zu Fuß wird durch den Klang der hundert Glockenschläge der weltweit größten Glocke belohnt. Allerdings muss man pünktlich sein! Die Glocke läutet jeden Abend, von Mitte Juni bis Mitte September, um 21.30 Uhr!

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Zweiter Tag

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Nach dem Frühstück ist Borgo Santa Caterina unser Ziel, auf Entdeckung der 1000 Gesichter der Wissenschaft. Das Stadtmuseum von Rovereto, eines der ältesten Italiens, wird Sie mit seinen Sammlungen aus den Wissenschaftszweigen Archäologie und Kunst, Botanik und Zoologie, Münzen, Geographie und Astronomie überraschen. Entdecken Sie die Geheimnisse des Himmels beim Eintritt in das Planetarium im Museumsgarten.  
Sollten Sie auf der Suche nach einem köstlichen Reisesouvenir sein, dann ergötzen Sie sich an den originellen Tipps von Walter Tomio, dem pulsierenden Mittelpunkt der Vino-Schokothek „Exquisita". Die dem Mart gewidmeten Pralinen sind einfach himmlisch. Dasselbe trifft auf die zu Ehren Mozarts kreierten Pralinen zu und auf die Rosè-Muskateller-Taube. Sollten Sie jedoch mehr dem deftigen Geschmack zusprechen, dann führt kein Weg an den frischen Nudeln der „Bottega Artigiana" in Via Rialto vorbei. Bleiben Ihnen noch ein paar Stunden, bevor Sie sich wieder in den Alltag stürzen müssen? Dann sollten Sie unbedingt die Gelegenheit wahrnehmen und das Haus der Kunst des Futuristen Depero „Casa d'Arte Futurista Depero" besuchen. Das einzigartige Beispiel der Gründung eines Museums durch einen Futuristen, mit Gemälden, Intarsien in Tuch, Möbeln, Einrichtungsgegenständen aus „Buxus", Spielzeug und Produkten der angewandten Kunst.