Frühlingstour im Val di Non

Eine Reise durch Apfelgärten und sanften Landschaften

  • 3 Tage
  • März, April, Mai, Juni, Juli, August, September
  • Gastronomie und Weine erleben

Heute begleiten wir Sie durch das Val di Non mit seinen sanften Landschaften, den Bergseen und den rauschenden Wildbächen. Im nahe gelegenen Val di Sole leben die 4.000 Landwirte, die den einzigen Apfel Italiens mit dem GU-Kennzeichen anbauen. Wandern auch Sie zwischen antiken Palästen, quer durch Wälder und auf Hängebrücken über Canyons, um dann in die Apfelplantagen einzutauchen, einem Meer duftender Blüten, die die Landschaft in ein weißes Brautkleid verwandeln.

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Tag 1: zwischen Castel Thun und MondoMelinda

Der Weg beginnt am Tagesanfang im Ort Rocchetta, an der natürlichen Grenze zwischen Piana Rotaliana und Val di Non. Von hier gelangen Sie in wenigen Minuten nach Vigo di Ton, zu dem imposanten Castel Thun. Das Gebäude erhebt sich in Panorama-Lage und ist ein herrliches Beispiel für die Architektur der Trentiner Schlösser. Nach einer langwierigen Restaurierung, während deren er geschlossen war, wurde der Palast im Jahr 2010 wieder dem Publikum zugänglich gemacht. Die prunkvoll dekorierten Säle und die Eleganz der Einrichtung machen daraus einen der bedeutendsten Museumskomplexe des Alpenraums.

Vom Schloss abwärts fahrend stoßen Sie inmitten der Obstplantagen auf den Geschäftssitz von Mieli Thun. Wir empfehlen Ihnen, daran nicht vorbeizufahren, sondern den Betrieb zu besichtigen, wo Sie Andrea kennen lernen werden, der sich mit Leidenschaft der Erzeugung von Einblütenhonig, wundervollen Wald- und Fichtenhonigen oder komplexen Bergblütenhonigen widmet.

Machen Sie sich dann wieder auf den Weg und fahren Sie vom Tal aufwärts, bis Sie auf MondoMelinda treffen, das Besucherzentrum für alle, die mehr über die Äpfel erfahren wollen, die hier produziert und der Genossenschaft Melinda angeliefert werden. Auf Voranmeldung kann man an Führungen durch die Verarbeitungshallen teilnehmen, um den Weg kennenzulernen, den die knackigen Äpfel zurücklegen, bevor Sie auf unseren Tisch gelangen.

Bevor Sie die Fahrt beenden ist es der Mühe wert, sich noch die Zeit zu nehmen, nach Tres auf der Predaia- Hochebene hinaufzufahren und dort den Betrieb „Lucia Maria Melchiori“ zu besichtigen. Dort können Sie die Verarbeitung und die Herstellung von Apfelprodukten wie Saft, Wein, Bier und Essig kennenlernen.

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Tag 2: Von Castel Valer bis Cles, der Hauptort

Am nächsten Tag führt der Weg weiter durch das Tal inmitten strahlend weißer Apfelplantagen. Folgen Sie der Staatsstraße bis zum Straßenschild nach Tassullo, dem Ort, wo sich auf einem sonnigen Felsvorsprung das Castel Valer erhebt. Das Schloss ist Privateigentum der Familie Spaur, ist jedoch seit kurzer Zeit für das Publikum geöffnet. Die Eintrittskarte können Sie bei Palazzo Pilati auf dem gleichnamigen Platz erwerben, den Sie überqueren müssen, um das Schloss zu erreichen.

Nach der Besichtigung des Schlosses steigen Sie wieder in den Wagen und fahren nach Cles, in etwa 5 Kilometer Entfernung. Vom Platz des großen Dorfs gelangt man auf einem kurzen Spaziergang zum Doss de Pez, einer Aussichtsterrasse über dem See Santa Giustina. Von dort kann man die Türme von Castel Cles bewundern, die sich gegen die sanften Hänge des oberen Val di Non abzeichnen.

Machen Sie bei Ihrer Rückkehr ins Dorf bei der Pasticceria Ramus halt, wo Sie den berühmtesten aller Apfelkuchen kosten können: den Strudel. In 5 Minuten können Sie mit dem Auto oder zu Fuß (wenn Sie gut trainiert sind) den Ort Bersaglio knapp oberhalb des Dorfs erreichen, um dort die Historische Obstplantage der Gemeinde zu besichtigen, eine Sammlung antiker Sorten von Apfel- und Birnenbäumen, die es gestattet, die Entwicklung des Obstbaus im Tal zurück zu verfolgen. Wir empfehlen, sich vorher telefonisch anzumelden.

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Tag 3: Der Wasser von Santa Giustina-see und Flußpark Novella

Der dritte Tag bringt den Duft des Wassers mit sich. Lassen Sie Cles hinter sich und fahren Sie hinauf in Richtung des Orts Cagnò, zu dem was als „drittes Ufer“ bezeichnet wird und auf die Ufer des Sees Santa Giustina hinausgeht, dem großen Stausee, der zu den Wahrzeichen des Tals zählt.

Sein Wasser fließt durch die Canyons und schafft malerische Szenarien, die den Liebhabern von Kanu und Kayak wohlbekannt sind, während die steilen Ufer das ideale Terrain für den Anbau des Groppello di Revò bilden, einer mit dem GGA-Kennzeichen anerkannten, historischen Sorte, die in diesen erschreckend steilen Weinbergen angebaut wird.

Setzen Sie die Fahrt nun fort in Richtung Romallo und lassen Sie sich die Gelegenheit nicht entgehen, durch den Novella-Flusspark zu fahren, eine naturalistische Strecke zwischen Wäldern und Canyons, Hängebrücken und Felsen. Sie ist nicht sehr lang (ca. circa 3,5 km). Es empfiehlt sich, sie im kleinen Gang so langsam wie möglich zurückzulegen und sich ein bisschen Zeit für eine kurze Pause zu nehmen.

Nachmittags können Sie sich dagegen dem Spiel- und Didaktik-Weg Al Meleto widmen. Nicht nur, weil der Apfel im Val di Non der unbestrittene König ist, sondern auch weil es Ihnen dieser freie, kostenlose Parcours gestattet, Ihre Reise durch interessante Entdeckungen und Kuriositäten über die Welt der Insekten und über den Apfelbau zu bereichern. Sie können über die Felder gehen und die gleichen Wege einschlagen, die die örtliche Bevölkerung von jeher zurücklegt, um zur Arbeit zu gehen oder ganz einfach in der Freizeit ein paar Schritte zu gehen.