Sicher Urlaubmachen im Trentino: Wie wir für unsere Gäste sorgen
Leitlinien für einen unbeschwerten und entspannten Aufenthalt

Im Folgenden erfahren Sie alles über aktuelle Sicherheitsmaßnahmen und geltende Regeln, die Sie und andere vor einer Corona Infektion schützen sollen. 

Sicherheitstipps für Bergtouren

Verhaltensregeln der Bergrettung Trentino

Damit Sie eine unbeschwerte Zeit in den Bergen erleben können, sollten einige Regeln beachtet werden, um Unfälle oder unangenehme Zwischenfälle zu vermeiden.

Eine gute Vorbereitung und Planung sind der Anfang jeder Tour. Aber natürlich ist das nicht alles: Im Folgenden finden Sie zehn Verhaltensregeln für mehr Sicherheit bei Bergtouren – herausgegeben vom Soccorso Alpino Trentino (Bergrettungsdienst).

Sicherheit geht vor

1. Tour vorbereiten

Jede bergtour, auch wenn sie noch so einfach ist, sollte gründlich vorbereitet und geplant werden. Für die wahl der route sollten mehrere faktoren eine entscheidende rolle spielen: schwierigkeit und länge der strecke, fitness und erfahrung aller teilnehmer, die jahreszeit, die temperatur und die wettervorhersage.

 

2. Adäquate route wählen

Es ist wichtig, die eigenen fähigkeiten nicht zu überschätzen und seine grenzen zu kennen. Erschöpfung kann zu potenziell gefährlicher unkonzentriertheit führen. Eine realistische einschätzung der eigenen fitness und technischen erfahrung ist unerlässlich.

 

3. Geeignete ausrüstung einpacken

Sobald die route festgelegt ist, gilt es, die richtige ausrüstung zusammenzustellen und vorzubereiten. Im rucksack sollten folgende dinge niemals fehlen: eine regenjacke, essen und getränke, ein erste-hilfe-set, eine stirnlampe und eine topographische karte.

 

4. Wetterbericht beachten

Vor jeder bergwanderung sollten sie sich vergewissern, dass das wetter günstig vorhergesagt ist. Ein wetterbericht, insbesondere die lokalen und bergspezifischen vorhersagen der region, sollten unbedingt beachtet werden.

 

5. Alleingänge sind riskant / nie alleine wandern

Beim bergwandern ist es immer ratsam, in gesellschaft zu bleiben, denn bei schwierigkeiten müssen sie auf gegenseitige hilfe zählen können. In den bergen kann sogar eine einfache zerrung zu einer sehr gefährlichen situation werden, wenn man alleine unterwegs ist.

Sicherheit geht vor

6. Infos über die geplante route hinterlassen

Bevor sie sich auf den weg machen, sollten sie immer freunden, der familie oder in den hütten bescheid geben, welchen weg sie nehmen wollen und wann sie planen anzukommen. Diese informationen können im notfall entscheidend sein.

 

7. Hilfe bei profis suchen

Bergführer oder mittelgebirgsprofis sind ausgezeichnete quellen für nützliche hinweise über die örtlichen gegebenheiten und aktuellen bedingungen. Die experten können sie natürlich auch auf ihrer bergtour begleiten oder eine entsprechende route für sie planen. Zögern sie nicht, einen profi zu kontaktieren!

 

8. Wegbeschreibungen und schilder beachten

Achten sie bei ihrer wanderung auf die beschilderungen entlang der route. Sie helfen bei der orientierung, beim einschätzen von entfernungen und dabei, den richtigen weg zum ziel zu finden. Parallel dazu sollten sie sich immer auch mit einer topographischen karte orientieren.

 

9. Umkehren ist völlig in ordnung

Den ursprünglichen plan aufzugeben, wenn es aus sicherheitsgründen notwendig wird, ist niemals eine niederlage! Treten unvorhergesehene umstände auf, sollte die tour abgebrochen, die route verkürzt oder geändert werden.

 

10. In notsituationen 112 wählen

Wenn sie auf dem berg hilfe brauchen, wählen sie mit ihrem telefon die 112. Bleiben sie beim gespräch ruhig und beantworten sie alle fragen ausführlich und gewissenhaft. Die wichtigsten informationen sollten sein:

  • Der genauer standort
  • Die ursprüngliche aktivität
  • Die anzahl der beteiligten
  • Die zahl der verletzten, deren gesundheitszustand und der unfallhergang
  • Die wettersituation an der unfallstelle
  • Die telefonnummer, unter der sie erreichbar sind
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Veröffentlicht am 13/05/2020