Schutzhütten: das Wunder der Aussicht vom höchsten Punkt

Höhen erklimmen. Durchatmen. Den Blick schweifen lassen. 

Ein Urlaub in den Bergen steht für Ruhe, gesunde Luft, Bewegung in der Natur, Entspannung und noch vieles mehr. Als bleibende Erinnerung dient oft ein schönes Foto, wobei eines der beliebtesten Motive ein stimmungsvolles Panorama ist, aufgenommen zum Beispiel von einer Berghütte.

Die im Trentino zahlreich vertretenen Schutzhütten sind wichtige Vorposten in den Höhenlagen, wo sie für Wanderer ein Streckenziel, Einkehr und Unterkunft darstellen, sind zugleich aber auch Toplage-Domizile, die eine unvergleichliche Aussicht auf die Bergwelt und eine typische bäuerliche Küche bieten. Die hier vorgeschlagenen sind wie viele andere auch im Sommer vom Tal aus bequem mit Seilbahnen erreichbar, so dass das einzigartige Erlebnis eines Hüttenausflugs niemandem verschlossen bleibt, der hier bei uns Urlaub macht.

Für die Wanderer stellen die Hütten wichtige Anlaufstellen dar: als fest angesteuertes Ziel einer bestimmten Strecke oder als Ausgangspunkt, um zu der nächsten Tour aufzubrechen und neue landschaftliche Höhepunkte zu entdecken.

Man sollte in jedem Fall ein Taschentuch einstecken haben: ergreifende Momente sind nicht ausgeschlossen!

Rifugio Maria al Sass Pordoi - Val di Fassa

Die Lage dieser Hütte, eingerahmt von den Felsen des Sass Pordoi auf 2.950 m Höhe, besticht durch eine Aussicht, die das Stendhal-Syndrom auslösen könnte. Sie ist benannt nach Maria Pavarin, Schwester des aus dem Val di Fassa stammenden Bergsteigers Tita Piaz, bekannt als Teufel der Dolomiten. Mit sturer Überzeugung legte er den Grundstein für die Hütte und setzte sich für das gewagte Projekt der Seilbahn ein, die vom Pass aus nach oben führt.

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Rifugio la Roda - Paganella

Egal ob man diese Hütte zu Fuß erreicht oder mit der Seilbahn, man wird spontan zu einem Gedanken inspiriert, mit dem sich Staunen und Genugtuung zugleich ausdrücken: „höher geht’s nicht“! Und nach dem Augenschmaus lässt der Gaumenschmaus nicht lange auf sich warten, sobald Sie sich an einem der Tische gemütlich gemacht haben!

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Rifugio Stella d'Italia - Alpe Cimbra

Man kann schon morgens zu einer schönen Wanderung aufbrechen oder einfach die Seilbahn ab Francolini nehmen: belohnt wird man in jedem Fall von der großen, sonnenbeschienenen Terrasse, wo ein leckerer Imbiss oder ein komplettes Mittagessen serviert werden, und vor allem von der weiten Aussicht auf Folgaria und die gesamte Hochebene. Wer über Nacht bleibt, kann ein herzhaftes Abendessen und vielleicht einen Digestif auf der Terrasse genießen unter dem phantastischen Sternenhimmel.

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Rifugio Doss del Sabion - Pinzolo

Ob man zu Fuß oder mit der Seilbahn ankommt, im Sommer oder im Winter – das Panorama versetzt garantiert jeden ins Staunen: der Rundumblick reicht von der Adamello-Gruppe bis zu den Kalksteinwänden der Brenta-Dolomiten, mit Zinnen, Türmen und Wegen, die im Laufe der Jahre von Wanderern und namhaften Bergsteigern begangen wurden. Auf so viel Schönheit stößt man besten mit einem guten Schluck an ...

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Rifugio Rosetta - San Martino di Castrozza

Den Talboden lässt man schnell hinter sich – und bald mehr als 1000 m unter sich – wenn man mit der in zwei Abschnitte unterteilten Seilbahn ins atemberaubende Felsenreich über dem Hochtal der berühmten Palagruppe schwebt. Sobald die Hütte gleich hinter der Bergstation auftaucht, glaubt man zu träumen und stellt sich spontan die Frage: wie konnte die hier gebaut werden? Der Hüttenwirt und Bergsteiger Mariano Lott kann sicher Auskunft geben.

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Rifugio Torre di Pisa - Val di Fiemme

Diese ist die einzige Hütte unserer Auswahl, zu der man doch ein Stück zu Fuß zurücklegen muss ab der Bergstation der zweiten Seilbahnanlage am Passo Feudo: der Weg weist keine Schwierigkeiten auf, aber die kleine Bergwanderung wird belohnt durch die herrliche Kulisse der Latemar-Gruppe.

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